Sportstadt Erfurt: Zwischen Ruhm und Repression

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung "Liebe. Leistung. Leidenschaft. Sportstadt Erfurt" am 25.6.2026.

Der Leistungssport in der DDR war immer auch politisch geprägt, auch in Erfurt. Die in Kooperation vom Stadtmuseum Erfurt und der Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen und unter tatkräftiger Mithilfe unseres Ehrenrats entstandene Veranstaltung lädt dazu ein, diese Spannungsfelder näher zu beleuchten:

  • Wie haben die politischen Vorgaben der SED den Alltag eines Leistungssportlers in Erfurt in den 1970er und 1980er Jahren geprägt?
  • An welchen Stellen und in welcher Form wurde politisch Einfluss genommen?
  • Welche Freiräume gab es, und welchen Zwängen unterlagen Spitzensportler?


Zunächst findet von 17.30 bis 18.30 Uhr eine Führung der Kuratoren durch die Sonderausstellung „Liebe, Leistung, Leidenschaft – Sportstadt Erfurt“ im Stadtmuseum Erfurt statt.

Im Anschluss folgt von 19.00 bis 21.00 Uhr ein Podiumsgespräch in der Gedenkstätte Andreasstraße.

  • Der Historiker und RWE-Ehrenrat Dr. Steffen Raßloff eröffnet den Abend mit einer Einleitung zur Politisierung des Sports.
  • Oliver Parchwitz (BStU, Außenstelle Erfurt) spricht über „Fußballfans im Visier der Stasi“.
  • Als Zeitzeugen berichten Wolfgang Benkert, ehemaliger Fußballer des FC Rot-Weiß Erfurt, und Gesine Tettenborn, ehemalige Leichtathletin des SC Turbine, von ihren persönlichen Erfahrungen zwischen sportlichem Ehrgeiz, staatlichem Zugriff und individueller Selbstbehauptung. Das Gespräch führt der Historiker und RWE-Ehrenrat Dr. Michael Kummer.


Eintritt frei!

Um Anmeldung per E-Mal an kas-thueringen@kas.de oder per Online-Formular wird gebeten.

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18.06.2026